Ein heißer Tag, starke Maschinen und beste Gesellschaft
Am 19. Juni 2026 begann unser kleines Abenteuer ganz entspannt – bei strahlendem Sonnenschein trudelten Joachim, Oli und Hilde (Peter Hildebrand) nach und nach bei uns in Gevelsberg ein. Erstmal ankommen, durchatmen und bei einer guten Tasse Kaffee im Schatten den Tag einläuten – genau so muss das sein.
Doch bei knapp 30 Grad ließ die Straße nicht lange auf sich warten: Um 10:30 Uhr rollten wir los Richtung Oberhausen. Aufgrund der Hitze entschieden wir uns bewusst für die Autobahn – ein bisschen Fahrtwind war an diesem Tag Gold wert. Punkt 11:30 Uhr parkten wir bei Triumph Oberhausen.
Dort wurde es direkt spannend: Kurz nach uns stießen Ralf Thomzyk und Thomas Groh dazu, und schon waren wir mitten in einem vielversprechenden Austausch mit Geschäftsführer Stefan Ruß. Schnell wurde klar – hier passt die Chemie! Das Ergebnis: Eine Einladung zum Familienfest am 10.10., bei dem der TMOC mit einem Infostand vertreten sein wird. Beste Voraussetzungen für eine starke Partnerschaft, die wir gemeinsam weiter ausbauen möchten.
Nach einem weiteren kurzen Austausch auch mit Luca zur zukünftigen Zusammenarbeit, der seinen Kundentermin beendet hatte, ging es gegen 12:30 Uhr weiter – und zwar zum eigentlichen Ziel: dem Trumpet Treffen nahe Utrecht, organisiert vom TOC Niederlande.
Die Temperaturen kletterten weiter, also legten wir nach etwa 15 km erstmal einen kulinarischen Zwischenstopp ein: typische holländische Spezialitäten wie Frikandel Spezial und Frietjes sorgten für neue Energie.
Um 14:30 Uhr angekommen, wurde eingecheckt, Formalitäten erledigt – und vor allem: viele bekannte Gesichter begrüßt! Unsere TMOC-Mitglieder Michael H. und Paul vB waren bereits seit Freitag vor Ort, ebenso Antje und Bernd. Und natürlich durfte das obligatorische „Hallo“ bei Frank Pekaar und Ton Visser nicht fehlen.
Dann hieß es: Zelt aufbauen – bei brütender Hitze. Aber danach war klar: kurze Hose, Turnschuhe – und der entspannte Teil des Tages konnte beginnen.
Auch kulturell hatte das Treffen einiges zu bieten: Ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bestaunt, und auf der nahegelegenen Brücke sorgten mutige Nachwuchsspringer für Action.
Doch der eigentliche Höhepunkt kam überraschend: Hilde übergab kurzerhand seine Wertsachen an Oli, zog bis auf T-Shirt, Unterhose und Socken alles aus – und sprang ebenfalls mutig ins kühle Nass. Ein Moment, den so schnell keiner vergessen wird!
Am Abend wurde es gemütlich. Während Oli und Hilde sich gegen 19 Uhr aufgrund angekündigten Regens auf den Rückweg machten (der übrigens nur leicht ausfiel), startete pünktlich um 20 Uhr das reichhaltige Buffet – und ließ keine Wünsche offen.
Rocco aus Duisburg kam noch für einen kurzen Besuch vorbei, bevor es nach der offiziellen Begrüßung und Pokalverleihung (diesmal leider ohne Auszeichnung für uns) zur Verlosung ging. Und siehe da – ich durfte mich über eine gesteppte Triumph-Weste freuen!
Mit Live-Musik einer Rock’n’Roll-Band nahm der Abend dann richtig Fahrt auf: Neue Bekanntschaften wurden geschlossen, alte Freundschaften gepflegt – genau das macht solche Treffen aus. Spät in der Nacht zog sich die Gemeinschaft schließlich in die Zelte zurück – begleitet von einem kräftigen Gewitter mit Blitz und Donner in der Nacht.
Der nächste Morgen begann organisiert: Vor dem Frühstück wurden bereits die Satteltaschen gepackt, sodass nach dem Essen nur noch der Zeltabbau anstand. Bei bestem Motorradwetter traten wir schließlich die Heimreise an.
In Dinslaken – unserer „traditionellen Holland-Treffen-Tankstelle“ – verabschiedeten sich Joachim und ich, da sich unsere Wege trennten. Am Ende aber das Wichtigste: Alle sind wohlbehalten zu Hause angekommen.
Und eines ist sicher: Die Vorfreude auf 2027 ist jetzt schon riesig – denn dann feiert der Triumph Owners Club Netherlands sein 50-jähriges Jubiläum.
Ein Event, das wir garantiert nicht verpassen!
Euer
Roger